8 TIPPS BEI STRESS

8 TIPPS BEI STRESS

„Ich bin im Stress.“ „Du stresst.“ „Stress lass nach.“ Schnell verwenden wir solche Redewendungen und oft – Gott sei Dank – ist etwas anderes damit gemeint. Wir waren nicht gestresst, sondern genervt, es hat uns gerade nicht gepasst.

Stress ist ein häufig verwendetes Wort, und wenn man genau darüber nachdenkt, umfasst es eine breite Palette von Befindlichkeiten. Stress kann positiv sein, aber Stress kann auch negativ sein. Stress kann von außen kommen, aber auch wir machen uns oft unseren eigenen Stress durch unsere Glaubenssätze und Erfahrungen.

In diesem Beitrag möchte ich zu Letzteren – zum inneren, durch unsere Wahrnehmungen erzeugten Stress schreiben.

Was ist Stress?

Stress ist die Reaktion unseres Körpers auf Situationen und Ereignisse, die uns negativ beeinflussen. Erzeugt unser Körper Stress, dann reagieren wir Menschen entweder mit Angriff oder Flucht. Stress erzeugt Gefühle wie Wut und Ärger (Angriff) oder Angst und Trauer (Flucht). 

Die Definition der WHO:

“Stress is the feeling of being overwhelmed or unable to cope with mental or emotional pressure.”
(Stress ist das Gefühl, überfordert zu sein oder nicht in der Lage zu sein, mit mentalem oder emotionalem Druck umzugehen.) 

Stress bedeutet, innerlich unter Druck zu stehen. Kurzfristig erleben wir es immer wieder und kann auch durchaus positiv sein, doch sind wir andauernd Stress ausgesetzt, wirkt es sich negativ auf unseren Körper aus. „Das schlagt mir auf den Magen.“ „Es geht mir an die Nieren.“ … sind gängige Redewendungen und bedeuten so viel wie „Das stresst mich.“ 

Stress und Wahrnehmung:

Unsere Realität schaffen wir durch unsere Wahrnehmung. Wir nehmen Dinge und Ereignisse wahr, die durch unsere Glaubenssätze gefiltert werden. Glaubenssätze sind Gedanken, die tief in unserem Inneren verankert sind und somit für uns wahr sind. Wir verallgemeinern, grenzen ein und mustern aus.

Unsere Glaubenssätze entstehen meist in der Kindheit. Als Kind lernen wir von Eltern, Großeltern, Lehrern, Erziehern und anderen Personen des täglichen Umgangs. Wir lernen deren Überzeugungen und Meinungen kennen und ohne sie zu hinterfragen, werden sie in unser eigenes Leben übernommen.

Glaubenssätze sind fest in uns verankert. Sie beeinflussen also unser Leben. Positive Glaubenssätze geben uns Energie, Selbstliebe und Selbstwert. Negative Glaubenssätze begrenzen uns und erschweren es uns, neue Schritte zu setzen und Ziele zu erreichen. Negative Glaubenssätze erzeugen Stress.

Was tun bei akutem Stress?

Ein Glas Wasser trinken:
Ein Glas Leitungswasser bewusst zu trinken wirkt beruhigend und kann den inneren Druck reduzieren.

Atmen nach der 1:4 Regel:
Dabei atmest du bei eins ein und bei zwei, drei, vier atmest du aus. Kurz Einatmen und laaaange ausatmen. Wichtig ist, über die Nase in den Bauch hineinzuatmen und über den Mund aus dem Bauch herauszuatmen.

Beim Atmen wird unser vegetatives Nervensystem angesprochen. Beim Einatmen wird unser Sympathikus angeregt, der uns aktiv macht. Beim Ausatmen sorgt der Parasympathikus dafür, dass wir ruhig werden. Länger ausatmen verhilft uns, ruhiger zu werden. Meinen Blogbeitrag “richtig atmen” findest du hier ->

Den Standort wechseln:
Um eine Situation neutral zu betrachten, ist eine gute Methode, einen Schritt zurückzutreten und uns bewusst selbst zu beobachten. Diese Art der Sichtweise bezeichnet man als dissoziierte Sichtweise. Man beobachtet sich selbst von außen, wie man etwas ausführt, welche Gedanken und Gefühle damit verbunden sind und erhält neue Denkanstöße.

Was tun bei immer wiederkehrendem oder anhaltendem Stress?

Überarbeite deine Glaubenssätze:
Oft sind es tief in uns wirkende Glaubenssätze, die uns verunsichern oder wütend machen. Frage dich, warum du gerade in einer bestimmten Situation gestresst bist. Finde deinen Glaubenssatz dahinter und überlege dir eine positive Affirmation dazu. Affirmationen sind positive Glaubenssätze. Affirmationen helfen, negative Überzeugungen durch positive Überzeugungen zu ersetzen. Durch ständige Wiederholung der Affirmationen verinnerlichen wir diese neuen Glaubenssätze und ändern dadurch unsere Sichtweise.

Affirmationen sind kurze Sätze, die:

  • immer in der Gegenwartsform zu formulieren sind.
  • positiv, ohne Verneinung geschrieben werden.
  • klar, knapp und präzise verfasst sind.
  • schriftlich festgehalten werden sollen.

Hast du deine Affirmation gefunden, schreibe sie auf einen großen Zettel und klebe den Zettel auf den Spiegel oder an den Kühlschrank, an die Wohnungstür oder wo immer es für dich gut sichtbar ist. Wiederhole den Satz immer wieder, bis du ihn verinnerlicht hast.

Negative Glaubenssätze aufspüren und positive Affirmationen finden sind Grundlage in meinen Kursen und Einzeltrainings.

Bewege dich viel, vor allem in der Natur:
Als Kinder bewegen wir uns sehr viel. Leider vernachlässigen wir das oft als Erwachsene. Es ist erwiesen, dass Ausdauersport Stress abbaut. Bewegung hilft, Stresshormone abzubauen. Besonders nachhaltig wirkt Sport in der Natur. Wenn es dir möglich ist, gehe oft in den Wald. Im Wald bauen wir Stress ab, unsere Stimmung steigt und wir entspannen.

Lerne Autogenes Training:
Autogenes Training Ist eine wissenschaftliche Methode. Es handelt sich dabei um eine milde Art der Selbsthypnose, mit der die Kraft der Vorstellung auf den Körper übertragen wird. Autogenes Training hilft sich innerlich zu entspannen und Gelassenheit aufzubauen. In das Training kannst du auch deine Affirmationen einfließen lassen, die in der Entspannung besonders wirksam sind.

Lerne Achtsamkeitsmeditation:
Auch beim Meditieren entspannt sich dein Körper, der Anspannung wird entgegengewirkt. Der Blutdruck sinkt, die Atmung beruhigt sich. Wissenschaftler haben entdeckt, dass schon nach 10 Stunden Meditation sich neue Bahnen im Gehirn bilden. Negative Gefühle werden abgebaut, das Selbstbewusstsein steigt, neue Perspektiven werden herausgefiltert.

Lerne EFT 2.0 – die Klopfmethode:
Emotional Freedom Technique 2.0 ist eine Methode aus der energetischen Psychologie, die jeder rasch erlernen kann und binnen kurzer Zeit sehr wirksam ist.

Bei EFT 2.0 geht man davon aus, dass negative Gefühle durch Blockaden hervorgerufen werden. Durch Beklopfen der Endmeridiane und geeigneter „Klopfsätze“ werden Gefühle wie Wut, Ärger oder Angst neutralisiert. Der Stress nimmt ab. Neue Gedanken entstehen, Entscheidungen können ohne negative Emotionen getroffen werden und Ziele realisiert.

EFT 2.0 eignet sich auch dafür, Positives zu beklopfen. Das erfüllt dich mit Energie und Lebensfreude. 

EFT 2.0 eignet sich zur Selbstanwendung. Die Grundlagen des EFT 2.0 erlernst du innerhalb einer Stunde. Schau dir mein Angebot an –>
Du wirst erstaunt sein wie wirkungsvoll diese Methode ist!

Welche Methode wendest du an, um Stress zu reduzieren und Gelassenheit aufzubauen?

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